Ernährung

6 Lebensmittel, die allergisch wirken können

Man greift morgens zum Nutellabrot, trinkt unterwegs einen zuckrigen Coffee to go und beeilt sich, um zur Arbeit zu kommen. Doch stopp! Was habe ich da so schnell in meinen Körper transportiert? Dann sagt man sich: „Ach, ich bin doch gesund und mein Körper verkraftet das.“ Doch bin ich mir da zu 100 % sicher? Im Moment fühle ich mich vielleicht gut. Doch was ist in 2, 5 oder 10 Jahren?

In meiner Rainbow Reiki® Ausbildung habe ich gelernt, dass es 6 Grundallergieauslöser gibt. Ich möchte sie euch ein wenig genauer vorstellen.

Kuhmilch

Sie fragen sich. „Warum ist Kuhmilch die ungesundeste unter den Milchsorten?“ Die Antwort ist, dass der höhere Kasein-Gehalt schwer verdaulich ist und die Eiweisstruktur somit nicht so verträglich ist. Das zweite Problem ist die Massenproduktion. Dadurch erhalten die Kühe gentechnisch verändertes Getreide statt Gras, oft wird dem Futter sogar noch Antibiotika hinzugefügt. Und lasst euch diese Zahl mal auf der Zunge zergehen: Heute gibt eine Kuh durchschnittlich 40 l Milch pro Tag, 4 Mal so viel wie in den 50ern. Viele Kühe sind zudem schwanger, wodurch ein Drittel mehr Hormone in der Milch enthalten sind.

Die Folgen für den Menschen: Akne, Darmprobleme, Laktoseintoleranz, Kuhmilchallergie, ein erhöhtes Risiko für Prostata-, Brust- oder Gebärmutterkrebs.

Alternativen: Hafermilch, Cashewmilch, Mandelmilch, Reismilch, Sojamilch, Ziegenmilch, Schafsmilch, etc.

Hühnereier

Die Hühnereiallergie, oft auch Eiweißallergie genannt, zählt zu den häufigsten Lebensmittelallergien bei Kindern. Sie tritt vor allem in den ersten 2 Lebensjahren auf. Hinzu kommt das betroffene Kinder eine höheres Risiko für eine Pollenallergie, allergisches Asthma oder Neurodermitis haben. Es ist deshalb sehr wichtig auf Hühnerei zu verzichten.

Da Hühnereier nicht nur zahlreiche Allergene, sondern auch viel Cholesterin enthalten, sollten auch Erwachsene mit einem zu hohen Cholesterinspiegel oder einer Herz-Kreislauferkrankung sie besser vom Speiseplan streichen.

Alternativen: Wachtel- oder Straußeneier

Industriezucker

Zucker egal welcher Art ist in hohen Mengen ungesund. Doch vor allem der Industriezucker schadet unserer Gesundheit, denn er wird durch das technische Verfahren der Raffination aus Zuckerrüben hergestellt. Die weiße Farbe erhält er durch das Entfärben mit Aktivkohle. Durch diesen Prozess gehen alle Vitamine und Mineralien verloren. Schlimmer noch: Zucker schafft einen Nährboden für Bakterien im Mund, Karies und Zahnfleischschädigungen entstehen. Außerdem macht Zucker schnell abhängig. Wie ihr euren Zuckerkonsum reduzieren könnt, erfahrt ihr hier.

Weitere Langzeitfolgen: Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Fettleber (wie bei Alkoholikern), schnellere Zellalterung und somit schnelleres Altern, erhöhtes Risiko für Krebs, Osteoporose, Alzheimer und Diabetes

Alternativen zu Industriezucker: Kokusblütenzucker, Panela-Zucker, Vollrohrzucker, Obst

Alkohol

Bereits ab dem 1. Tropfen ist Alkohol ungesund. Alkohol bzw. Ethanol wird auch Zellgift genannt und ist eines der bedeutesten Gesundheitsrisiken weltweit. In Deutschland sind 1,3 Millionen Deutsche davon abhängig, 74.000 sterben jährlich an den Folgen erhöhten Alkoholkonsums.

Alkohol entzieht dem Körper Wasser, ändert die Wahrnehmung und das Verhalten, mindert Konzentration und Reaktion. Man wird durch Alkohol schnell müde, und schläft nachts unruhig. Zudem übersäuert Alkohol den Körper, wodurch auch Übelkeit und Kopfschmerzen kommen.

Langzeitfolgen: Beeinträchtigung der Leber-, Nieren- und Herzgesundheit, Gehirnmasse nimmt ab, erhöhtes Risiko für Schlaganfall und Bluthochdruck

Alternativen: alkoholfreies Bier, alkoholfreier Wein, Saft mit 100 % Fruchtanteil und ohne Zuckerzusatz

Hefe

Hefe hat an sich jede Menge Nährstoffe wie Natrium, Kalium, Zink, Eisen und Folsäure. Jedoch wie bei so vielen Lebensmitteln hat die Chemie alles kaputt gemacht. Die Melasse (Abfallprodukt der Weißzuckerproduktion) der industriell hergestellten Backhefe wird mit Schwefelsäure gereinigt und mit Natronlauge neutralisiert. Hört sich jetzt nicht mehr lecker an, nicht wahr? Kein Wunder, dass viele Menschen Unverträglichkeiten und Allergien gegen Hefe haben. Die allergene Wirkung geht vom Eiweiß in der Back- oder Bierhefe aus. Symptome können ein Anschwellen im Mund oder Rachenraum sein.

Alternative: Bio-Hefe, die nur aus Getreide, Wasser und Bakterienkulturen besteht

Weizen

Der Weizen, so wie wir ihn heute kennen, stammt aus einer Züchtung und ist kein Wildgras mehr. Er wurde für die Backproduktion optimiert, um den Teig geschmeidiger zu machen, und erhält nunmehr einen Anteil von 50 % des Klebereiweißes Gluten (gegenüber 5 % vor 50 Jahren). Gluten verkleistert den Darm und behindert die Nährstoffaufnahme. Hat man sich an Weizenprodukte wie Brot, Kuchen, Nudeln und Pizza gewöhnt, kann man nur noch schwer darauf verzichten. Obendrein hat man zum Beispiel bei Keksen oft ein Verlangen noch einmal und noch einmal zuzugreifen. Die Konsequenz beim Verzehr von zu viel Teigwaren aus Weizen ist Fettleibigkeit.

Weitere Folgen: Zöliakie (Überempfindlichkeit, Entzündung der Dünndarmschleimhaut), Weizenallergie (Magen-, Darm-, Haut-, Augenprobleme), Weizensensitivität (Blähungen, Bauchweh, Durchfall, Müdigkeit)

Alternativen: in Bio-Weizen sind weniger Gluten und Zusatzstoffe;
Buchweizen, Quinoa, Hirse, Amarant, Dinkel

Foto: (C) conger design / Pixabay

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